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Krieg der Welten (2005)

 
Krieg der Welten (2005)
Darsteller: Amy Hohn, Ann Robinson, Camillia Sanes, Channing Tatum, Christopher Anderson, Christopher Evan Welch, Columbus Short, Dakota Fanning, Daniel Franzese, David Alan Basche, David Harbour, Dempsey Pappion, Elizabeth Jayne Hong, George Katt, Gerald Blakey, James DuMont, January LaVoy, John Scurti, John Thompson Hopkins, Johnny Kastl, Julie White, Justin Chatwin, Kirsten Nelson, Lenny Venito, Mariann Mayberry, Michael Waldron, Michalina Almindo, Miguel Antonio Ferrer, Miranda Otto, Rafael Sardina, Rick Gonzalez, Rick Pisarro, Riley G. Matthews Jr., Rose Pasquale, Sharrieff Pugh, Stephen Gevedon, Tim Robbins, Tom Cruise, Tommy Guiffre, Travis Aaron Wade, Ty Keegan Simpkins, Yul Vazquez
Regisseur: Kathleen Kennedy, Paula Wagner, Steven Spielberg, Tom Cruise
Genre: Science Fiction
FSK: Ab 12 Jahren
EAN: 4010884529906
Erscheinungsjahr: 2005
Produkt-ID: EPID48378081
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Tom Cruise - Krieg der Welten
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Haupteigenschaften
RegisseurKathleen Kennedy, Paula Wagner, Steven Spielberg, Tom Cruise
DarstellerAmy Hohn, Ann Robinson, Camillia Sanes, Channing Tatum, Christopher Anderson, Christopher Evan Welch, Columbus Short, Dakota Fanning, Daniel Franzese, David Alan Basche, David Harbour, Dempsey Pappion, Elizabeth Jayne Hong, George Katt, Gerald Blakey, James DuMont, January LaVoy, John Scurti, John Thompson Hopkins, Johnny Kastl, Julie White, Justin Chatwin, Kirsten Nelson, Lenny Venito, Mariann Mayberry, Michael Waldron, Michalina Almindo, Miguel Antonio Ferrer, Miranda Otto, Rafael Sardina, Rick Gonzalez, Rick Pisarro, Riley G. Matthews Jr., Rose Pasquale, Sharrieff Pugh, Stephen Gevedon, Tim Robbins, Tom Cruise, Tommy Guiffre, Travis Aaron Wade, Ty Keegan Simpkins, Yul Vazquez
VerlagParamount Pictures
Tag der Veröffentlichung15. November 2005
GenreScience Fiction

Zusätzliche Information
KomponistJohn Williams
SprachausgabeDeutsch, Türkisch, Englisch (Untertitel: Englisch, Deutsch, Türkisch)
Bildformat16:9 anamorph
MediumDVD
Spieldauer112 Minuten
FSKAb 12 Jahren
TonformatDeutsch: DTS 5.1, Deutsch: Dolby Digital 5.1, Englisch: Dolby Digital 5.1
Gewicht120 g
EAN4010884529906
Preis7.99 EUR

Doch ist so schlecht

Erstellt: 07.07.06
Änderungen an einer Geschichte bei der Transformation von einem Buch auf die Leinwand sind nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht. Die beiden Medien sind so unterschiedlich, dass die gleiche Geschichte eigentlich gar nicht unter den verschiedenen Voraussetzungen funktionieren kann. Eine Abweichung in Spielbergs Kinoversion von „Krieg der Welten“ von der H.G. Wells Vorlage ist aber zumindest einer Diskussion würdig. Im Original sind die Menschen gegenüber den Aliens macht- und wehrlos, alle Verteidigungsversuche schlagen fehl, die Rettung durch die bekannte Wendung ist reines Glück. Spielberg schafft es hingegen nicht, sich komplett diesem Schicksal zu ergeben und wird zum Ende hin inkonsequent. Durch einen Trick schafft es der sonst so unheroische Ray, einen der Tripods zu zerstören und den letzten Stich versetzt den Aliens dann doch das amerikanische Militär.
Spielberg ist ein Regisseur, der viel Wert darauf legt, auch auf Seiten des Bösen differenzierte Charaktere zu präsentieren, seine Figuren bewegen sich meist in Grauzonen, sind nie einfach nur schlecht. Mit den Außerirdischen in „Krieg der Welten“, aus purem Neid tötende Killermaschinen, scheint er sich auf neues Terrain zu begeben. Und wirklich, an den eklig triefenden Viechern ist nicht ein Deut Gutes. Die Aliens sind aber auch nur Teil eines äußeren Szenarios, mit dessen Hilfe Spielberg die Natur des Menschen, sein Verhalten gegen die eigene Moral im Zustand der Panik und Machtlosigkeit, erforscht. So sind die stärksten Szenen auch die, in denen keine Tripods herumstapfen oder schlangenartige Wesen mit Kamerakopf die Protagonisten durch enge Gänge verfolgen, sondern die, in denen die Menschen untereinander in Anbetracht der nahenden Bedrohung agieren. Ray ist als genialer Mechaniker nach dem elektromagnetischen, ersten Angriff als einziger im Besitz eines fahrenden Autos. Als er mit seinen Kindern auf der Flucht ein kleines, ländliches Städtchen durchquert, wird er von hunderten Bewohnern attackiert, die ihm das Auto streitig machen wollen – das Ganze sieht aus wie in einem Romero-Zombiefilm. Nach kurzem Kampf gibt Ray den Wagen frei, ihm geht es nur um das Leben seiner Kinder, die anderen aber machen weiter, fangen an sich gegenseitig zu erschießen. Auch wenn Weiße in Not sind, sind sie durchaus dazu in der Lage, einen Fahrer kaltblütig zu töten, um an sein Auto zu kommen. Im ganzen Film wird keine private Waffe auf ein Alien abgefeuert, nur andere Menschen sind das Ziel – eine Aussage, die stark an die eines Films von Michael Moore erinnert.
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Naja naja ?

Erstellt: 17.01.06
Ja ich gebe es zu, ich wollte ihn mir nicht ansehen, aber der Druck des persöhnlichen Umfeldes war dann doch zu groß und ich bin eingeknickt (bin halt nur ein Mensch).

Man muss es Spielberg zu Gute halten, er verschwendet keine Zeit. Die Charaktere werden schnell eingeführt, die familiäre Situation kurz angerissen, das war es. Keine tiefschürfenden Dialoge, keine langen Sequenzen. Dadurch kommt die Handlung schneller voran als z.B. in Independence Day, aber die Charaktere wirken dadurch auch austauschbar. So richtige Sympathie oder gar Interesse an dem Schicksal der Protagonisten will irgenwie nicht aufkommen.

Der Angriff der Invasoren kommt schnell und brutal Schon in den ersten Minuten wird klar, diese Angreifer sind gnadenlos. Ein großes Lob an die Tontechniker, das Geräusch der Außerirdischen Waffe lässt kalte Schauer den Rücken runterlaufen.

Nach dem erstem Angriff liegt der Fokus des Films auf den Invasoren und ihrem Vernichtungskrieg gegen die Menschheit. Der Mensch wird zum Ding degradiert, das man erntet, und als Nahrung oder Dünger verwendet. Wenn man sich fragt, warum Kleidungsstücke durch die Gegend fliegen, Tieren zieht man auch das Fell ab bevor man sie isst. Es gelingt Steven Spielberg auch sehr gut zu zeigen, wie Menschen reagieren, wenn das eigene Leben in Gefahr ist und einige Sequenzen sind sehr bedrückend (z.B. die Sequenz mit der Fähre). Der ganze Film ist zu diesem Zeitpunkt sehr düster. Das Versteckspiel im Keller kennt man aus Jurassic Park, aber da Spielberg wenigstens bei sich selbst geklaut.

So weit so gut, aber dann kommt der Schluß und ein Musterbeispiel, wie man einen an sich guten Film innerhalb von 2 verreißen kann. Das die Invasoren an Bakterien sterben, das ist der Romanvorlage entnommen, in so weit kann man Spielberg keinen Vorwurf machen. Warum aber die Sequenz, in der ein paar Soldaten eine außerirdische Kriegsmaschine mit Raketen zerstören ? Zur Ehrenrettung der Army vielleicht ? Warscheinlich muss das in Amerika so sein, das die Army am Ende die Oberhand behält, wer weiß ? Die Familienszene am Schluß gibt den Film aber dann den Rest. Völlig unnötig und pathetisch fallen sich Vater und Sohn in die Arme.

Tom Cruise ist eben Tom Cruise und muss sich gefallen lassen regelmäßig an die Wand gespielt zu werden. Dakota Fanning spielt bombastisch und um einige Nummern besser als Cruise. Der Auftritt von Tim Robbins ist ebenfalls großartig aber zu kurz.

Meine Bewertung schwankt eigentlich zwischen 2 und 3. Der Film hat seine Stärken, aber auch zu viele Schwächen. Die größte Schwäche ist allerdings das Happy End.
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