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| Einiges über den Rennfahrersport. Originaldruck von 1907. Mit fünf Fotoabbildungen: Rennfahrer Willy Bader. Weltmeisterfahrer Willy Arend, Hannover. Der Meister- und Dauerfahrer Bruno Demke mit seinem Schrittmacher. Eine wertvolle Medaille: Das grosse goldene Rad von Steglitz. Der populärste Rennfahrer Robl mit seinem Schrittmacherpaar. Journalausschnitt in der Größe 250 x 375 mm. Mit minimalen Alterungs- und Gebrauchsspuren, sehr guter Zustand. Im Text detailgenaue Schilderung der damaligen Lebensumstände der Radrennfahrer Robl, Arend, Demke und Bader - EXTREM SELTEN!!! Bitte warten, hier kommt gleich ein großes Bild!!!
Stichworte: 20. Jahrhundert, Sportgeschichte, Bahnradsport, Fahrrad, bycicle, bike, Zweirad, Velociped, Velodrom, Radrennen, Rennrad, Bayern, München, track cycling, Radrennbahn, Bahnradfahren, Radsport, Sechstagerennen, sixdays, Fahrzeugbau, Brennaborwerke Brandenburg an der Havel, Piet Dickentmann, Dauerrennen, 12157, 12161, 12163, 12165, 12167, 12169, Steglitz-Zehlendorf Besuchen Sie auch meinen ebay-shop, dort warten viele weitere interessante Angebote auf Sie!!! Versand ausschließlich per Einschreiben. Zu Rückgabe und AGB bitte mich-Seite beachten. Die dort hinterlegten Informationen sind verbindlicher Bestandteil dieses Angebots/dieser Artikelbeschreibung! Historische Informationen zum Artikel: Thaddäus (Thaddy) Robl, deutscher Radrennfahrer und Aviatiker. Geboren am 22. Oktober 1877 in Kleinaschau bei Garmisch; gestorben am 18. Juni 1910 in Stettin bei einem Flugzeugabsturz. Leben Thaddäus Robl erkrankte als Kind an Gehirntyphus und war teilweise gelähmt, trotzdem übte er heimlich das Fahrradfahren auf dem Hochrad seines Vaters. 1896 wurde er Berufs-Rennfahrer und fuhr hauptsächlich Steherrennen. 1898 belegte er beim Straßenrennen Paris–Bordeaux den dritten Platz, verlegte sich aber anschließend auf Bahnradsport. Robl wurde zwei Mal Weltmeister, mehrfach Europameister und errang zahlreiche weitere Titel. Er war einer der größten Sportstars Deutschlands nach der Jahrhundertwende und begründete den Boom des Radsports als Zuschauermagnet mit. Von 1905 bis 1909 war er der absolute Großverdiener auf deutschen Radrennbahnen. 1909 stieg Robl vom Fahrrad auf das Flugzeug um. Am 18. Juni 1910, nachdem er trotz aufkommender starker Winde zu einer Vorführung gestartet war, wurde er aus 20 Meter Höhe aus der zerberstenden Maschine herausgeschleudert und von deren Motor erschlagen. Er war das erste Todesopfer der Zivilfliegerei auf deutschem Boden. Da Robl nur Schulden hinterließ, sammelten seine Freunde und Anhänger für die Mutter des unverheirateten Stars mehrere tausend Reichsmark. 1906 hatte er ihr ein Haus (genannt Villa Thaddy) in München-Feldmoching gekauft (damals Moosstrasse 134, heute Schwarzhölzlstr. 48), das noch heute steht. Thaddäus Robls Grab befindet sich auf dem Münchner Alten Südfriedhof. Zur Erinnerung wurde in München eine Straße nach ihm benannt. (Aus wikipedia). Willy Arend (* 2. Mai 1876 in Hannover; † 25. März 1964 in Berlin) war ein deutscher Radrennfahrer und erster deutscher Profi-Weltmeister. Willy Arend war ein Bahnsprinter, damals „Flieger“ genannt und einer der deutschen Radsportstars vor und nach dem Ersten Weltkrieg. Nach seinem Schulabschluss war er zunächst als Bautechniker tätig; das Radfahren erlernte er mit 15 Jahren, noch auf dem Hochrad. Sein erstes Rennen fuhr er 1894, im Jahr darauf sattelte er auf das Niederrad um und war fortan bei zahlreichen Rennen als Amateur erfolgreich. 1896 wurde er Profi, nachdem ohnehin sein Amateur-Status bezweifelt worden war. 1897 wurde Arend in Glasgow als erster Deutscher Profi-Weltmeister im Bahnradsport. Dreimal (1897, 1898 und 1901) gewann er auch die Europa-Meisterschaft. 1896 wurde er erstmals Deutscher Meister und 1921, nach 25 Jahren, zum zweiten Mal. Wegen seiner ansehnlichen Erscheinung war er besonders beliebt beim Publikum, wurde der „schöne Willy“ genannt und mit „Feste Willy, feste“ angefeuert. Große Begeisterung rief 1901 sein Sieg gegen den US-amerikanischen Sprint-Weltmeister von 1899, Major Taylor, in Berlin hervor. Anschließend wurde Bier als „Arend-Bräu“ verkauft und gar der „Willy-Arend-Marsch“ zu seinen Ehren komponiert. In seinen besten Jahren von 1895 bis 1905 verdiente Arend an Preisgeldern insgesamt 130.000 Reichsmark, für damalige Verhältnisse ein Vermögen. Um seine Existenz weiterhin zu sichern, eröffnete er einen Zigarrenladen in Berlin. In den Jahren danach ließ der Zuspruch für Sprinter-Rennen beim Publikum allerdings nach, das lieber die spektakuläreren Steherrennen besuchte, so dass Arend mitunter für ein Zehntel seiner früheren Prämien fahren musste. Aus diesem Grunde startete Arend schließlich auch bei elf Sechstagerennen und gewann zwei, 1910 in Bremen und Kiel (gemeinsam mit Eugen Stabe). Als er sich 1926 mit 50 Jahren von der Rennbahn zurückzog, war er insgesamt 30 Jahre lang Radprofi gewesen, nach seiner eigenen Einschätzung „der älteste Rennfahrer der Welt“. Weltwirtschaftskrisen und zwei Weltkriege zehrten Arends Vermögen auf. 1964 starb er verarmt in Berlin. (Aus wikipedia). Bruno Demke (* 27. August 1880 in Berlin; † 24. August 1916 in Döberitz) war ein deutscher Radrennfahrer. Bruno Demke gehörte von 1902 bis 1914 zur ersten Garde der deutschen Steher. Er war beim Publikum äußerst beliebt und gewann zahlreiche bedeutende Rennen wie etwa den Großen Preis von Europa im Jahre 1910. Der ganz große internationale Erfolg jedoch blieb ihm versagt. Bei Kriegsausbruch wurde Demke Flugzeugführer. Am 24. August 1916 starb er bei einem Absturz auf dem Flugplatz Döberitz. (Aus wikipedia). Die Radrennbahn Steglitz war von 1905 bis 1910 eine Sport- und Vergnügungsarena in der Landgemeinde Steglitz im heutigen Stadtgebiet von Berlin. Bau Die Radrennbahn Steglitz wurde ab dem 31. Mai 1905 auf dem Gelände der Berliner Bau-Aktiengesellschaft an der Körnerstraße erbaut und am 3. September 1905 eröffnet. Bauherr war der Unternehmer Ferdinand Knorr, dessen Radrennbahn Friedenau 1904 der Bodenspekulation zum Bau des heutigen Wagnerviertels weichen musste. Das Gelände im Norden von Steglitz, auf dem heute die Wohnblocks der Lothar-Bucher-Straße stehen, ist in einem Plan von 1907 ovalförmig als Sportplatz verzeichnet. Betrieb Die 500 Meter lange Bahn war in der Zielgerade zwölf und in der gegenüber liegenden Seite zehn Meter breit und bot Sitz- und Stehplätze für ungefähr 12.500 Zuschauer. Im gemauerten Unterbau der Kurven lagen die Kabinen für die Rennfahrer. Unter der südlichen Kurve führte ein Durchgang zum Innenraum. Auf der an der Eisenbahn gelegenen Seite der Rennbahn standen drei Tribünen, in deren festen Unterbau sich die Wohnungen der Angestellten des Sportparks sowie Schankräume befanden. Auf der anderen Seite, den Tribünen gegenüber, wurden drei weitere Ausschankhäuschen sowie an der Nordkurve ein Werkstattsgebäude errichtet. Im Frühjahr und Herbst, der Zeit, in der keine Rennen abgehalten werden, wurde der Innenraum der Bahn von Fußballvereinen zu ihren Spielen und Wettstreiten benutzt. Im angeschlossenen Sportpark gab es 25 Tennisplätze. In Steglitz starteten die weltweit besten Fahrer ihrer Zeit wie Thorvald Ellegaard, Louis Darragon und John Stol sowie das deutsche Radsport-Idol Thaddäus Robl. Zweimal, 1908 sowie 1910, fanden auf der Radrennbahn Weltmeisterschaften statt, wobei die WM von 1910 ein inoffizieller Wettbewerb war, die sogenannte „Oberweltmeisterschaft“. Bahnradsport war zu Beginn des 20. Jahrhunderts sehr populär; das Berliner Sechstagerennen gab es seit 1909. Durch die Erhebung einer Lustbarkeitssteuer stellte die Radrennbahn eine nicht unerhebliche Einnahmequelle für die Landgemeinde Steglitz dar. Von den enormen Zuschauerzahlen profitierten an den Wochenenden auch die Gastwirte. „Villa Theile“ Mehrere Jahre vor seinem Tod im Jahre 1911 – er stürzte tödlich bei einem Rennen – mietete der Berliner Radrennfahrer Fritz Theile einen Schuppen auf dem Gelände der Radrennbahn Steglitz, den er selbst mit Hilfe anderer Radrennfahrer herrichtete und auch einen kleinen Garten anlegte. Theile galt als Berliner Original und war sowohl für seinen ausgeprägten Appetit wie auch für seine Trinkfestigkeit bekannt. Die „Villa Theile“ war ein beliebter Treffpunkt der damaligen Radsport-Szene. Ende Der Pachtvertrag der Terraingesellschaft für das Gelände des Sportparks wurde zum 1. Oktober 1910 nicht mehr verlängert. Grund war die geplante Wohnbebauung des Geländes mit dem Bismarckviertel. Diese ließ jedoch fast 20 Jahre auf sich warten, und das Gelände verfiel. Im Jahre 1927 berichtete der Steglitzer Anzeiger: „Lustig wuchern Gras und wilde Stauden auf dem weiten, immer noch unbebauten Terrain. Ein ländliches Fleckchen Erde inmitten der hohen Wohnviertel. Unter hohen Grashalmen halb verborgen, lugen noch die Spuren der ehemaligen Steglitzer Radrennbahn hervor […].“Kurz darauf entstanden hier große Wohnblocks der Baugenossenschaft Steglitz. Heute erinnert nichts mehr im Stadtbild an diese Sportstätte. (Aus wikipedia). Der Bahnradsport umfasst die Radrennen, die auf einer Radrennbahn ausgeübt werden. Er gehört seit seiner Entstehung zum Programm der Olympischen Sommer-Spiele. Seit 1893 werden Bahn-Radweltmeisterschaften ausgetragen. Seit 1899 finden Sechstagerennen statt. Der Bahn-Weltcup wurde im Jahre 2003 eingeführt. Technische Besonderheiten von Bahnrädern Die UCI hat die technische Beschaffenheit von Bahnrädern sehr genau festgelegt. Sie versucht dabei, nur das technisch absolut Notwendige zuzulassen. Bahnräder müssen vor allem auf die besonderen Kräfte (u. a. Beschleunigung, Richtungsänderungen und Fliehkräfte in Kurven) ausgelegt sein. Aus diesem Grunde kommt es nicht so sehr auf das Gewicht als auf die Stabilität an. Um bei der hohen Geschwindigkeit und den engen Verhältnissen auf der Bahn die Gefahr von Stürzen zu verringern, haben die Bahnräder weder Freilauf noch Bremse, der sogenannte starre Gang ist vorgeschrieben. Um nicht auf einen anderen Fahrer aufzufahren, nimmt der Fahrer etwas Druck vom Pedal (ohne zu kontern[1]) und weicht – vor allem nach rechts/oben – aus. Durch die Bahnüberhöhung und den entstehenden weiteren Weg vergrößert sich sofort der Abstand zum Vordermann. Im Notfall kann die Geschwindigkeit auch durch Kontern, d. h. Gegenhalten mit Muskelkraft gegen das sich drehende Pedal, verringert werden. Ein weiterer Grund für das Fehlen des Freilaufs ist die Stabilisierung des Rades und die Sicherheit.[2] Tritt ein Fahrer unablässig weiter, kann er Lenkmanöver kontrollierter ausführen. Um bei bestimmten Lenkmanövern ein Aufschlagen mit den Pedalen auf die Bahn zu verhindern, ist das Tretlager der Bahnräder im Vergleich zu Straßenrennrädern um etwa zwei bis vier Zentimeter nach oben verlagert. Disziplinen Man unterscheidet beim Bahnradsport im Wesentlichen zwischen Kurzzeit- und Ausdauer-Disziplinen. Kurzzeitdisziplinen Sprint (auch „Fliegerrennen“, früher „Malfahren“) Tandemrennen Mannschafts- oder Team-Sprint Keirin Zeitfahren Ausdauerdisziplinen Einerverfolgung Mannschaftsverfolgung Scratch Punktefahren Zweier-Mannschaftsfahren (auch Madison bzw. Américaine, z. Z. nur Männer) Steherrennen Stundenweltrekord Omnium Das Omnium ist ein Vielseitigkeitswettbewerb, der sich aus Kurzzeit- und Ausdauerdisziplinen zusammensetzt. Stundenweltrekord Die Rekordversuche für den Stundenweltrekord werden ebenfalls auf der Bahn durchgeführt. Es handelt sich um den Versuch, eine möglichst große Strecke alleine innerhalb von einer Stunde ohne Windschattengeber zu fahren. Nachdem viel mit aerodynamischen Rädern und Sitzpositionen experimentiert wurde, hat die UCI die Rekorde seit der Rekordfahrt von Eddy Merckx annulliert und ein Rad vorgeschrieben, das weitestgehend identisch mit dem damals verwendeten ist. (Aus wikipedia). Die Brennabor-Werke Gebr. Reichstein, später Brennabor-Werke AG, war ein deutscher Hersteller von Kinderwagen, Fahrrädern, Kraftwagen und Motorrädern mit Sitz in Brandenburg an der Havel. Der Name des Unternehmens geht auf den vorgeblich alten (aber falschen) Namen der Stadt Brandenburg zurück. Geschichte Das Unternehmen wurde 1871 von den Brüdern Adolf, Carl und Hermann Reichstein gegründet. Schon 1870 stellten die Reichsteins Korb-Kinderwagen und Kindervelocipede her, ab 1881 Bicycles und ab ca. 1891 Rover. 1892 erhielten die Fahrräder den Namen Brennabor. Bis in die 1930er Jahre war Brennabor größter Kinderwagen-Hersteller in Europa und eine der größten Fahrradfabriken. Ab 1901 fertigte man auch Motorräder in Serie, ab 1903 Kraftwagen (zunächst nur auf Bestellung) mit drei und vier Rädern. 1908 begann die Serienproduktion von Automobilen. Während des Ersten Weltkriegs stellte man keine Automobile her, Motorräder zunächst nur bis 1916. Die Brennabor-Werke unterhielten ab 1908 einen eigenen Rennstall und erzielten weltweit große Erfolge im Motorsport. 1919 wurde der Mittelklassewagen Typ P vorgestellt, mit dem man 1921 eine Großserienproduktion begann. Anfang bis Mitte der 1920er Jahre war Brennabor der größte Automobilhersteller Deutschlands, bis 1927/28 noch Zweitgrößter hinter Opel. 1924 wurden 6.000 Arbeiter beschäftigt. Brennabor schloss sich 1919 mit NAG und Hansa-Lloyd zur GDA (Gemeinschaft Deutscher Automobilfabriken) zusammen. Diese Vertriebsorganisation bestand bis 1928, führte aber nicht zu einem festen Zusammenschluss der beteiligten Unternehmen. Brennabor führte 1923/24 als einer der ersten deutschen Automobilhersteller die Fließbandfertigung ein. Die Weltwirtschaftskrise sorgte dafür, dass die Produktionszahlen zurückgingen, zumal kein Kleinwagen im Angebot war. Versuche mit Frontantriebsfahrzeugen (nach Voran-Patenten) wurden 1931 unternommen, resultierten jedoch nur in einem Prototyp auf Basis des Typs Juwel 6. Zu einer Serienfertigung kam es aus finanziellen Gründen nicht mehr. 1932 wurde die Automobilproduktion zunächst für acht Monate unterbrochen, im Spätherbst kurzzeitig mit neuen Modellen nochmals aufgenommen und 1933 endgültig eingestellt. 1932 wurden die Brennabor-Werke in eine AG umgewandelt. Von 1930 bis 1942 stellte man Leichtmotorräder mit Einbaumotoren von Fichtel & Sachs her, ab 1939 auch aus eigener Produktion (Modell G 100) und Fahrräder noch bis 1945. Es wurden auch Rüstungsgüter produziert; zum Beispiel die 2-cm-Flak 38. Die Unternehmensgeschichte endete nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 mit der Demontage des Werkes. Brennabor-Produkte wurden weltweit exportiert, so nach Australien, China, Südamerika, Südafrika und ganz Europa. Auf dem Werksgelände etablierten sich anschließend die Brandenburger Traktorenwerke, die bis 1964 Rad- und Kettenschlepper produzierten und dann die Produktion auf Nutzfahrzeuggetriebe umstellten. Seit 1991 ist das Getriebewerk Brandenburg ein Tochterunternehmen der ZF Friedrichshafen. ZF unterhält am ehemaligen Werk eine Lehrlingsausbildungsstätte. Wie bei vielen ehemaligen Fahrradmarken wurde auch die Marke Brennabor als Handelsmarke wiederbelebt. Dabei wurde anscheinend ein etwas gehobeneres Preissegment ins Auge gefasst. (Aus wikipedia). |
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