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orig. Plakat Stummfilm Karl Schenker Conrad Veidt Lupu Pick Expressionismus 1919
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| Conrad Veidt, der große
Charakterdarsteller. Originales Stummfilm-Kleinplakat von
1919. Mit Fotoabbildung nach einer Aufnahme
von Karl Schenker. In der Platte bezeichnet. Veidt-Film, Berlin, Kochstraße 6/7. Größe
245 x 330 mm. Auf der Rückseite: Misericordia (Tötet nicht mehr!). Rex-Film Gesellschaft, Berlin, Friedrichstr.
10. Der 2 te Rex Ensemble Spielfilm 1919/20. Regie: Lupu Pick. Mit geringen Alterungs- und Gebrauchsspuren, Papier im
oberen Bereich etwas wellig und minimal fleckig, sonst sehr guter Zustand. VON ÄUSSERSTER SELTENHEIT!!! Bitte warten, hier kommt gleich ein großes
Bild!!!
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Angebots/dieser Artikelbeschreibung! Historische Informationen zum Artikel: Karl Schenker, deutscher Fotograf und Maler. Geburts-
und Sterbedaten unbekannt. Hatte ein Atelier-Studio in Berlin. Fotografierte
viele Prominente. Der Fotograf Mario von Bucovich war zeitweise einer seiner
Mitarbeiter. Letzter Arbeitsnachweis im Jahre 1936. Hans Walter Conrad Veidt (* 22. Januar 1893 in Berlin;
† 3. April 1943 in Hollywood, Kalifornien) war ein deutscher Schauspieler. Leben und Werk Der 1,91 m große Conrad Veidt war eine imposante
Persönlichkeit des Theaters und des Films im Berlin der 1920er Jahre. Geboren
wurde er in der Tieckstraße in Berlin, wo er in Schöneberg das Sophiengymnasium
besuchte. Ohne Abitur verließ er es aufgrund schlechter Leistungen. 1913 begann
er als Schauspielvolontär an Max Reinhardts Deutschem Theater und trat in
kleinen und mittleren Rollen auf. Der Erste Weltkrieg verhinderte allerdings, dass er
seine Ausbildung vollenden konnte. An der Ostfront spielte er dann aber schnell
beim Fronttheater und übte sich in klassischen Rollen. Noch während des Krieges
erhielt er seine ersten Filmrollen und galt schon 1918 als Kinostar. Er trat
hauptsächlich neben Werner Krauß, Anita Berber und Reinhold Schünzel in Richard
Oswalds Aufklärungs- und Sittenfilmen auf, so in dem Zweiteiler Die
Prostitution und in Anders als die Andern, in dem er – bemerkenswert für
damalige Zeit – einen homosexuellen Geiger verkörperte. 1919 gründete er seine
eigene Produktionsfirma, um selbst geeignete Hauptrollen für sich auszusuchen. Noch heute beeindruckend ist seine Leistung im
Stummfilmklassiker Das Cabinet des Dr. Caligari des Regisseurs Robert Wiene.
Veidt spielte mit expressionistischer Körpersprache das willenlos mordende
Medium Cesare neben Werner Krauß als Dr. Caligari. Diese Rolle sollte sein
Image als dämonischer Schauspieler festlegen, und zahlreiche weitere Rollen
machten ihn zu einem der bestbezahlten Stars der Ufa der 1920er Jahre. Zwischen
1926 und 1929 bekam er die Chance, außerdem vier Filme in den USA zu drehen,
darunter 1928 die Hauptrolle in The Man Who Laughs (Der Mann, der lacht), einem
Film von Paul Leni. Der Beginn des Tonfilms konnte der Popularität Conrad
Veidts nichts anhaben. Da Veidts Stimme durch seine Tätigkeit als
Theaterschauspieler geschult war, spielte er weiterhin in herausragenden
Filmproduktionen mit. Vor der Emigration nach England spielte der Darsteller
1931 die Rolle des Fürsten Metternich in Der Kongreß tanzt, 1933 den Marquis de
Pontignac in Ich und die Kaiserin unter der Regie des Komponisten Friedrich Hollaender.
Veidts letzte Rolle vor der Auswanderung war die des Gessler, dem Gegenspieler
von Wilhelm Tell in der gleichnamigen Verfilmung der Geschichte des Schweizer
Nationalhelden. Im Jahr 1933 ging Veidt zunächst nach England. Dort
übernahm er 1934 die Titelrolle in Jew Süss, einer Verfilmung des Romans Jud
Süß von Lion Feuchtwanger durch Regisseur Lothar Mendes. Veidt nahm 1938 die
britische Staatsbürgerschaft an und setzte seine Karriere auch in englischer
Sprache erfolgreich fort. Schon die Idee von Universal-Pictures-Besitzer Carl
Laemmle, ihn für die Titelrolle des ersten Dracula-Films (1931) zu besetzen,
sprach für seine Internationalität. Letztendlich spielte jedoch Bela Lugosi
diese Rolle und wurde damit weltberühmt. Veidts berühmtester Film neben dem Auftritt an der
Seite von Valerie Hobson in The Spy in Black war Der Dieb von Bagdad aus dem
Jahr 1940. Kurz darauf verließ er England und ging in die USA. Neben Norma
Shearer trat er 1940 als boshafter deutscher General in Escape auf, einem der ersten
Streifen, die sich mit den Verhältnissen in Deutschland kritisch
auseinandersetzten. Später im Jahr war er als gnadenloser Impresario von
Loretta Young in The Men in Her Life zu sehen. In dem Film Die Frau mit der
Narbe nutzte er Joan Crawford emotional aus und stiftet sie zum Mord an einem
kleinen Jungen an. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörte der Auftritt in
Michael Curtiz' Casablanca. Dieser Auftritt wurde in der bundesdeutschen
Verleihfassung der 1950er Jahre geschnitten. Veidts letzte Rolle war 1943 der Auftritt neben Joan
Crawford in Gefährliche Flitterwochen. Der passionierte Golfspieler starb an einem Herzschlag
(oder einer Gehirnblutung) am 3. April 1943 auf dem Golfplatz des Riviera
Country Clubs in Hollywood. Er spielte gerade mit seinem Freund und
MGM-Mitarbeiter Arthur Field und seinem Leibarzt Dr. Bergman, der allerdings
nur noch den Tod feststellen konnte. Conrad Veidt war dreimal verheiratet: von 1918 bis 1922
mit der Schauspielerin Gussy Holl, die nach der Trennung von Veidt Emil Jannings
heiratete, von 1923 bis 1933 mit der Schauspielerin Felicitas Radke und von
1933 bis zu seinem Tode mit der Ungarin Ilona Preger (geb. Barta), genannt
Lily, die gleichzeitig auch seine Agentin war. Aus der Ehe mit Felicitas Radke
ging Tochter Viola Vera Veidt (1925–2004) hervor. Es existieren über eine eventuelle Homosexualität
Conrad Veidts keine autobiografischen Zeugnisse, aber Angaben von Zeitzeugen.
So kannte zum Beispiel Christopher Isherwood den Schauspieler aus der Berliner
Schwulenszene, wo er ihm unter anderem auf dem Tuntenball 1929 begegnete. Ein
kurzzeitiger Besuch dieser Szene muss allerdings nichts bedeuten, seine
persönlichen Freunde Fritz und Maria Tarbuk von Sensenhorst stellten eine
Homosexualität Conrad Veidts in Abrede. Christopher Lee bezeichnete Conrad Veidt in zahlreichen
Interviews als sein schauspielerisches Vorbild. Filme (Auswahl) 1916: Der Weg des Todes 1917: Der Spion 1919: Anders als die Andern 1919: Die Prostitution 1919: Nocturno der Liebe 1919: Unheimliche Geschichten 1920: Das Cabinet des Dr. Caligari 1920: Der Reigen 1921: Das indische Grabmal 1922: Lucrezia Borgia 1924: Nju 1924: Das Wachsfigurenkabinett 1924: Orlacs Hände 1926: Der Student von Prag 1928: Der Mann, der lacht (The man who laughs) 1930: Die letzte Kompagnie 1931: Der Kongreß tanzt 1932: Der schwarze Husar 1932: Rasputin, Dämon der Frauen 1933: Wilhelm Tell 1933: Ich und die Kaiserin 1934: Jew Süss 1939: Der Spion in Schwarz (The Spy in Black) 1940: Escape 1941: Die Frau mit der Narbe (A Woman's Face) 1942: Agenten der Nacht (All Through the Night) 1940: Der Dieb von Bagdad (The
Thief of 1942: Casablanca (Casablanca) 1943: Gefährliche Flitterwochen (Above Suspicion) (Aus wikipedia). Tötet nicht mehr! (Alternativtitel: Misericordia –
Tötet nicht mehr!) ist ein deutscher Stummfilm des Regisseurs Lupu Pick aus dem
Jahr 1919. Inhalt Es ist die Zeit vor der Revolution in Russland. Der
Geiger Erik Paulsson wird von seinem Sohn zu einer Dichterlesung mitgenommen.
Während des Vortrags von regierungskritischer Lyrik stürmen Kosaken die
Veranstaltung und verhaften die Anwesenden. Der Gouverneur lässt die Gefangenen
erschießen. Paulssons Sohn ist unter ihnen. Paulsson selbst kann durch die
Hilfe des Sekretärs des Gouverneurs, Lundt, fliehen. Paulsson tritt wieder als Cafehausgeiger auf. Er sieht
unter den Gästen den Gouverneur. Paulsson hört auf zu spielen, geht auf den
Gouverneur zu und erwürgt ihn in sinnloser Wut. Paulsson wird zu lebenslangem
Zuchthaus verurteilt. 18 Jahre später: Paulsson wird wegen guter Führung
begnadigt und wird von seiner inzwischen erwachsenen Tochter Karin aufgenommen.
Paulssons Tochter und der Dichter Sebald Brückner, Sohn des Staatsanwalts, der
das Urteil über Paulsson gesprochen hat, lieben sich. Der Staatsanwalt ist
gegen die Verbindung und beschwört Karin, von seinem Sohn zu lassen. Karin und
Sebald heiraten trotzdem. Paulsson, der dem jungen Paar nicht im Wege stehen
will, zieht aus und arbeitet als Straßenmusiker. Lundt versucht den Staatsanwalt mit Hilfe von
Beispielen aus Bilderbüchern über „Hinrichtungen im Wandel der Zeit“ vom
Glauben an die Richtigkeit der Todesstrafe abzubringen. Sebald Brückner hat endlich Erfolg als Dramatiker mit
einem Stück, das er für Karin geschrieben hat. Als sich jedoch der lüsterne
Theaterdirektor an Karin vergreifen will und sich die beiden gegen ihn wehren,
werden sie entlassen und finden nirgendwo mehr ein Engagement. Karin wird
darüber krank. Sebald Brückner tötet den Theaterdirektor und wird vom Gericht
zum Tode verurteilt. Anmerkungen Die Bauten stellte Willi A. Herrmann her, die
Aufnahmeleitung hatte Josef Searle. Der Film wurde im November 1919 in Berlin
im Union Theater Kurfürstendamm uraufgeführt. Kritik „[…] Es hieße, dem Werk Gewalt antun, wollte man es
schlechthin als Tendenzfilm ansehen, der das ja nicht unaktuelle Thema der
Abschaffung der Todesstrafe behandelt. Man hat versucht, jeder Ansicht ihr
Recht werden zu lassen und weder dem Für noch dem Wider Karikaturen zu
zeichnen. Jeder Fachmann weiß, wie schwierig es ist, einen Film, der mehr als
nur Spiel sein soll, eine kinomäßig interessante Form zu geben. Eine glückliche
Vereinigung von interessanter Form und gedanklichem Inhalt scheint mir hier
gelungen. In etwa tolstoischer Art entwickelt sich aus einem kleinen Vergehen
eine Reihe von Verbrechen, auf denen z. T. nach den landläufigen Gesetzen die
Todesstrafe steht. […]“ Fritz Podehl, Der Film, 9. November 1919 Filmdaten Originaltitel: Tötet nicht mehr! Produktionsland: Deutschland Originalsprache: Deutsch Erscheinungsjahr: 1919 Länge: 120 Minuten Stab: Regie: Lupu Pick Drehbuch: Gerhard Lamprecht, Lupu Pick Produktion: Lupu Pick für Rex-Film AG, Berlin Kamera: Ivar Petersen Besetzung: Lupu Pick: Erik Paulsson Edith Posca: Karin, seine Tochter Fritz Schulz: Sein Sohn Albert Patry: Staatsanwalt Brückner Johannes Riemann: Sebald, sein Sohn Eduard Rothauser: Verteidiger Lundt Bernhard Goetzke: Gouverneur Rudolf Klein-Rhoden: Theaterdirektor Costi Paul Rehkopf: Staatsanwalt im Prozess gegen Sebald
Brückner Ernst Gronau: Geschworener Paul Biensfeldt: Gefängnispfarrer Emilie Kurz: Nachbarin (Aus wikipedia). Lupu Pick (* 2. Januar 1886 in Jassy, Rumänien; † 7.
März 1931 in Berlin) war ein Schauspieler und Filmregisseur. Leben Picks Vater war Österreicher, seine Mutter rumänischer
Herkunft. Er begann 1909 als Bühnenschauspieler am Schillertheater in Altona.
Ab 1910 spielte er außerdem am Sommertheater in Flensburg, wo er erstmals auch
Regie führte und an dem 1911 auch Edith Posca auftrat, die er ein Jahr später
heiratete. 1913 kam Pick mit einer Aufführung von Die Schiffbrüchigen (Eugène
Brieux) ans Deutsche Theater in Berlin, wo er in der Rolle des Arztes seinen
Durchbruch erlebte. Er blieb in Berlin und arbeitete 6 Jahre lang am Kleinen
Theater Unter den Linden als Schauspieler, Regisseur und im Bühnenvorstand.
Sein größter Erfolg wurde die Rolle des Onkel Eli in Jettchen Gebert. Bereits 1910 spielte er erstmals im Film. Er wirkte bei
Gerhard Lamprecht, Richard Oswald, Henrik Galeen, Fritz Lang und auch in seinen
eigenen Filmen. 1917 gründete er die Filmgesellschaft Rex-Film AG. Pick war
gesellschaftlich engagiert, er plädierte 1919 gegen die Todesstrafe in seinem
Film Misericordia – Tötet nicht mehr! Gemeinsam mit dem Drehbuchautor Carl Mayer wandte er
sich dem Kammerspielfilm zu und schuf mit Scherben (1921) und Sylvester (1924)
wichtige Vertreter dieser Gattung. Sein letzter Stummfilm ist 1929 der
psychologische Historienfilm Napoleon auf St. Helena. Pick drehte nur einen
Tonfilm, Gassenhauer (1931). Als Schauspieler trat Lupu Pick noch einmal 1926 eindrucksvoll
als Droschkenkutscher in dem von seiner Firma Rex-Film produzierten Die letzte
Droschke von Berlin in Erscheinung, sowie 1928 als japanischer Agent Matsumoto
in Fritz Langs Spione. Pick engagierte sich in verschiedenen Organisationen
der Filmschaffenden. Er amtierte im Vorstand des Verbandes der
Filmindustriellen e.V., der SPIO und des Verbandes der Filmregisseure
Deutschlands e.V. Nach der von ihm intensiv betriebenen Gründung der
gewerkschaftlich orientierten Dachorganisation der Filmschaffenden Deutschlands
e.V. (Dacho) wurde er deren erster Vorsitzender. Picks Frau, die Schauspielerin Edith Posca, nahm sich
knapp vier Monate nach seinem Tod das Leben. Filmografie (Auswahl) 1915: Schlemihl (Darsteller) 1916: Hoffmanns Erzählungen (Darsteller) 1916: Homunculus 1916: Das unheimliche Haus (Darsteller) 1917: Das Opfer der Yella Rogesius (Darsteller) 1918: Er werde Licht! (Darsteller, Drehbuch) 1918: Mr. Wu (Regie, Drehbuch, Produktion) 1918: Der Weltspiegel (Regie, Drehbuch, Prodktion) 1919: Misericordia - Tötet nicht mehr! (Regie,
Darsteller, Drehbuch, Produktion) 1920: Der Dummkopf (Regie, Produktion) 1920: Der verbotene Weg (Darsteller, Produktion) 1921: Scherben (Regie, Produktion) 1921: Grausige Nächte (Regie, Produktion) 1922: Aus den Erinnerungen eines Frauenarztes 1922: Zum Paradies der Damen (Regie, Darsteller,
Drehbuch, Produktion) 1923: Sylvester (Regie, Produktion) 1926: Die letzte Droschke von Berlin (Darsteller,
Produktion) 1926: Karl Hau – Träger eines Menschenschicksals 1928: Spione (Darsteller) 1929: Napoleon auf St. Helena (Regie, Drehbuch,
Produktion) 1931: Gassenhauer (Regie, Produktion) |
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