Hubwagenräder rechtzeitig austauschen

Es gibt für die kleinen Helfer im Lager viele Namen und Varianten. Am häufigsten gebraucht ist der Begriff „Ameise“. Schließlich schaffen es die hydraulisch betriebenen Wagen ähnlich wie die erstaunlichen Krabbelinsekten, ein Vielfaches des eigenen Gewichts zu tragen und zu transportieren. Der Hubwagen kam in der Lagerlogistik der 1960er- und 1970er-Jahre auf. Seine Entwicklung ist eng an die Normierung von Frachtgütern und den Siegeszug der Europalette gebunden. Mit dieser normierten Palettenform war es erstmals möglich, Güter einheitlich zu stapeln und von der Ladefläche bis hin zu diesen Transportwagen alle am Warenumschlag beteiligten Elemente auf eine einheitliche Größe zu normen. Das spart Zeit und vor allem Muskelkraft.

Wie funktioniert ein Hubwagen?

Wenn eine Europalette auf ihren drei Standkufen steht, ist sie schwer beweglich. Das Eigengewicht und die hohe Reibung des Holzes sorgen für Standfestigkeit. Das ist bei Transport und Lagerung erwünscht. Soll die Palette nun umgeschlagen oder bewegt werden, muss sie angehoben werden. Dazu fasst der Hubwagen mit zwei Stahlgabeln zwischen die Kufen der Palette und hebt diese gleichmäßig an. Die Kraft dafür nimmt er aus einem hydraulisch unterstützen Kettensystem. Mit einer Bewegung an der Hubgabel wird Druck aufgebaut, der mittels einer hydraulischen Flüssigkeit die Kraft aufbringt, die Palette anzuheben. Mit einem Ablasssystem kann der Druck wieder abgelassen und die Palette auf den Boden zurückgeführt werden.

Wie anfällig sind die Hubwagenräder?

Ist die Palette hochgepumpt, steht das gesamt Gewicht auf einem Rädersystem. Es besteht aus den beiden Steuerrädern an der Hubgabel und jeweils einem Rollenrad unter jedem Zinken der Hubgabel. Während die Rollenräder nur vor und zurück rollen können, sind die Steuerräder an der Hubgabel drehbar gelagert und ermöglichen die Beweglichkeit des Systems. Ist der Hubwagen aufgepumpt, lastet das gesamte Gewicht der Palette, der Fracht und des Wagens auf diesen vier kleinen Elementen. Sie sind daher einer hohen Belastung ausgesetzt.

Wann sollen Hubwagenräder gewechselt werden?

Hubwagenräder sind entweder auf Vollgummi oder aus Stahl. Bei größeren Hubwagen wird gelegentlich auch Luftbereifung mit Profil eingesetzt. Für die luftbereiften Wagen, sollten Sie sich beim Austausch an den Profiltiefen der Reifen orientieren. Bei allen anderen Fabrikaten ist ein Austausch notwendig, wenn die Räder beschädigt oder verbogen sind. Auch wenn Stücke fehlen oder Verankerungen herausgerissen wurden, müssen Sie die Räder austauschen. Hubwagenräder unterliegen zusammen mit dem gesamten Arbeitsgerät der Prüfung nach der Unfallverhütungsvorschrift. Schaffen die Hubwagenräder diese Prüfung nicht, ​​​​​​​müssen sie ebenfalls ausgetauscht werden.