Schlosserei-Tafelscheren - für präzise Schnitte

Es gibt eine große Anzahl von Maschinen für die Bearbeitung von Stahl und Metall, darunter Schlosserei-Sägemaschinen, Schlosserei-Stanzmaschinen oder Schlosserei-Schleifmaschinen. Die meisten Stahlblechherstellungsprozesse erfordern es, dass man Stahlband oder Stahlblatt-Rohlinge in geeigneten Größen mit Schlosserei-Tafelscheren bearbeitet und in Form bringt. Bei diesem Prozess bewegen sich zwei Klingen in entgegengesetzten Richtungen über das Werkstück, dessen innere Widerstandsfähigkeit geringer sein muss als die kombinierte Energie der Scheren. Obwohl eine Scher- oder Schlitzkante dem maschinell bearbeiteten Abkanten bezüglich der Präzision und Ebenheit unterlegen ist, erzielen erfahrene Benutzer mit Schlosserei-Tafelscheren ebenfalls zufriedenstellende Ergebnisse, die für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten geeignet sind.

Welche Arten von Schlosserei-Tafelscheren gibt es?

Schlosserei-Tafelscheren versorgt man auf mechanische, hydraulische oder pneumatische Art mit Energie. Kleine Modelle verfügen oftmals über ein Pedal oder einen Griff, mit dem sich der Mechanismus steuern lässt. In mechanischen Schlosserei-Tafelscheren erzeugt ein umlaufendes Schwungrad die Antriebsenergie. In den hydraulischen Modellen übt ein hydraulischer Stößel den erforderlichen Druck zur Energieerzeugung aus. In pneumatischen Schlosserei-Tafelscheren ersetzt Druckluft die Hydraulikflüssigkeit.

Wie funktionieren Schlosserei-Tafelscheren?

In Schlosserei-Tafelscheren kommen eine stationäre untere Klinge und eine bewegliche obere Klinge zur Bearbeitung des Werkstücks zum Einsatz. Man hält das Werkstück zwischen den Klingen durch Haltefüße in Position, die eine Bewegung des Blattes während des Schneideprozesses verhindern. Die Scherenkapazität wählt man gemäß der maximalen Dicke des zu bearbeitenden Stahls aus. Stahlarten mit hohen Zugfestigkeiten über 450 MPa reduzieren die Kapazität einer Schlosserei-Tafelschere. Der Abstand zwischen der Ober- und Unterschere definiert die Qualität der Schnittkante und beeinflusst die Scherkraft. Die Scherblätter bestehen in der Regel aus Werkzeugstahl und weisen eine hohe Verschleißfestigkeit und eine ausreichende Stabilität auf, um unter hoher Stoßbelastung nicht zu brechen. Bezüglich der Härte der Klinge ist ein Kompromiss zwischen Verschleiß und Widerstandsfähigkeit gegen Absplitterungen oder Brüche erforderlich. Generell gilt, dass eine höhere Härte einen geringeren Verschleiß, aber vermehrte Splitter und Risse verursacht.